FREIE PLÄTZE: Auf Anfrage
Sterne fallen nicht vom Himmel, sie werden geboren

Konzeption und Tagesablauf

1. Was ist Kindertagespflege

 

 

Die Kindertagespflege ist neben der Kita und der Krippe eine andere Art Betreuung von einem oder mehreren Kindern. Diese Art der Betreuung bietet viele Vorteile:

-          Kleine, altersgemischte Gruppen

-          Betreuung der Kinder in einer sehr familiären Umgebung durch nur zwei Bezugspersonen, die auch ständig anwesend sind

-           geringes Infektionsrisiko, dadurch weniger Ausfallzeiten des Kindes durch Krankheit

-           individuelle Förderung des Kindes

-           enge und persönliche Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Die Tagespflegepersonen sind laut dem Kindertagesstättengesetz der Kindertagesstätte gleichgestellt und die Tagespflege über das Jugendamt finanziert (§ 23 SGB VIII)  

 

 

 

Unser Bild vom Kind  

 

Die UN Kinderrechtskonvention von 1989 definiert Kinder als eigenständige Träger von Rechten (insbesondere Artikel 28/29). Zu diesen Rechten gehört das Recht auf Erziehung und Bildung, das die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten zur Entfaltung bringen soll.

Auch für uns steht das Recht des Kindes im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit. Das Kind ist ein eigenständiges Individuum, das seine eigene Persönlichkeit Schritt für Schritt entwickelt. Hierfür braucht es eine vertrauensvolle Umgebung, eine helfende Hand, einen Menschen der es ihm ermöglicht seine eigenen Erfahrungen zu machen. Wir finden es auch wichtig, dass das Kind in jedem Moment weiß, dass es immer ein offenes Ohr findet und zu jeder Zeit jemand da ist, der ihm seine Fragen nach besten Wissen und Gewissen beantwortet. Kinder sind Abenteurer, sie wollen und sollen die Welt entdecken! Und jedes Kind ist einzigartig in seiner Persönlichkeit, seiner Begabung, seiner Lerngeschwindigkeit! Wir möchte den Kindern den Rahmen geben zu lernen, zu wachsen, miteinander zu sein, zu vertrauen. Liebe, Vertrauen, Beständigkeit und feste Regeln die aber dennoch Spielraum lassen, das sind die Grundzüge unserer Arbeit und gelten für ausnahmslos jedes Kind in unserer Obhut. 

In unserer Kindertagespflege spielen auch Tiere und der Umgang mit ihnen eine große Rolle.

Der Tagesablauf ist in sich strukturiert, jedoch variieren die Betreuungszeiten je nach Bedarf der Eltern. Uns ist es wichtig Kinder, deren Eltern einen unregelmäßigen Arbeitsalltag haben (sei es durch unterschiedliche Schichten oder Wochenend- und Feiertagsarbeit), zu jeder Tageszeit willkommen heißen zu können.


 

2.      Rahmenbedingungen Tagespflege „Sternschnuppe

 

Kinderhaus „Sternschnuppe“

Thomas Schnetzer

Steinbacher Strasse 43

76534 Steinbach  

 

Die Räume der „Sternschnuppe „ befinden sich in der Innenstadt von Steinbach in einem ca 70qm großen ehemaligen Ladengeschäft. Man betritt die Tür unter der alten Stadtmauer hindurch und befindet sich direkt im hellen, lichtdurchfluteten Gruppenraum.   Unter der großen Fensterfront die wir nach Jahreszeiten gemeinsam mit den Kindern dekorieren befindet sich die Garderobe und direkt angegliedert ist der Spielraum. An der gegenüberliegenden Wand des Eingangs haben die Hunde ihren festen Ruheplatz.  Links versetzt ist der Schlafraum mit seinem Spielpodest. Eine große, flexible Wand ermöglicht diesen wahlweise als Ruheraum (das Spielpodest wird zur Schlafenszeit mit extra dafür ausgelegten Matratzen zum Schlafpodest umfunktioniert) oder als Bewegungsraum zu nutzen. Neben dem Ruheraum ist unser Essplatz. Hier können wir auch basteln, malen oder andere Aktivitäten „am Tisch“ durchführen.

Hinter dem Gruppenraum befinden sich die Toilette und der Wickeltisch und auch das Waschbecken zum Händewaschen. Im Raum dahinter ist die Küche untergebracht und gleichzeitig dient es im weitesten Sinne als Lagerraum für Bastel- und Spielsachen.

Verlässt man die Räume der Kindertagespflege und geht links um das Haus herum befindet man sich im Hof, den wir mit unseren Tageskindern auch mitnutzen können, beispielsweise zum Bobbycarfahren oder ähnliches.

 

Die „Sternschnuppe“ ist zentral in der Fußgängerzone der historischen Stadtkern von Steinbach gelegen. In der direkten Nachbarschaft befindet sich eine Filiale der Metzgerei Vogt,  eine Apotheke, der Penny Supermarkt und eine Filiale von Peter´s guter Backstube. Auch die Grundschule mit dem dazugehörigen Spielplatz ist in 3 Fußminuten zu erreichen.


 

In unsere Tagespflege können bis zu maximal 9 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren gleichzeitig betreut werden. Vorwiegend möchten wir jedoch den Bereich der unter 3jährigen Kinder abdecken. 

Folgende Kriterien sind für uns bei der Platzvergabe wesentlich:

-           mögen Kind und Eltern Tiere und sind gerne draußen?

-           passt das neue Kind in die Gruppe?

-           sind die Werte und Erziehungsvorstellungen der Eltern gleich mit unseren?

-           fühlen sich Kind und Eltern wohl bei uns?

 

Bei der Aufnahme in die Tagespflege schließen die Eltern mit Thomas Schnetzer oder Marion Lettner und dem Träger einen Betreuungsvertrag ab. Die Elternbeiträge werden dann an den Träger überwiesen. Die Höhe der Elternbeiträge legt die Stadt Baden-Baden fest. Diese sind für alle Kindertagesstätten sowie auch für die Kindertagespflege gleich. Bei einem geringfügigen Einkommen kann beim Jugendamt der Stadt Baden-Baden ein Antrag auf Minderung oder Freistellung des Elternbeitrags gestellt werden. Wir erlauben uns einen geringen Aufpreis für Bastelmaterialien (10€ im Halbjahr) und der Verpflegungskosten (70€ beim Ganztagesplatz), Halbtagespauschalen oder Stundebetreuungen, bzw. Randzeiten wie z. B. Übernachtungen werden individuell berechnet.

Dieser Betrag ist von den Eltern selbst zu entrichten.

 

Privat gebuchte Betreuung kostet zwischen 8 € und 12 € pro Stunde und wird individuell abhängig von der Betreuungszeit vereinbart. Die Eltern erhalten eine separate Rechnung, die Sie steuerlich absetzen können. 

 

Öffnungs- und Schließzeiten

 

Wir betreuen die Kinder hauptsächlich in unserer Kindertagespflege „Sternschnuppe“ in Steinbach. Ab und an werden uns Praktikanten unterstützen, die eine Ausbildung zum Erzieher anstreben oder sich selbst zur KTPP weiterbilden möchten.

Die Öffnungs- und Schließzeiten sind flexibel, denn es ist uns ein Anliegen Eltern mit unregelmäßigen Arbeitszeiten eine Betreuung Ihres Kindes gerade zu den Randzeiten anbieten zu können. 

Dazu gehören bspw. Übernachtungen der Tageskinder sowie betreute Wochenenden und Feiertage. Übernachtungen finden allerdings bei Bedarf in den Privaträumen der Bezugserzieher statt. Die Räumlichkeiten sind durch das Jugendamt Baden-Baden geprüft und gerne sind die Eltern dazu eingeladen diese auch kennenzulernen. 

 

Wir werden unsere Kindertagespflege während 28 Tagen im Jahr geschlossen haben. Diese geplanten Zeiten geben wir jeweils am Ende des Kalenderjahres für das kommende Kalenderjahr bekannt.   

 Geschlossen ist die Tagespflegestelle „Sternschnuppe“

-           1 Planungstag im Jahr (wird bei der Ferienplanung am Jahresende bekannt gegeben)

-           An insgesamt 28 Tagen im Jahr

-           Jahreswechsel ( 24.12. – 02.01. )

-           während der Teilnahme an Weiterbildungen oder Seminaren  

 

3.      Pädagogische Ziele

 

 

Im Mittelpunkt steht das Kind. Unser pädagogischer Ansatz ist hier der sogenannte „situative Ansatz“. Wir möchten die Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin unterstützen, ihr Umfeld und ihre Umwelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Das „Familiengefüge“ in der Kindertagespflege „Sternschnuppe“ mit unterschiedlichen Kindern unterschiedlichen Alters und den Tieren fördert das Verständnis für sich und andere. Ganz egal ob Mensch oder Tier. Wir möchten den Kindern ermöglichen altersgerechte Verantwortung zu übernehmen, sich Dinge zu trauen und auch mal über sich hinauszuwachsen. Im Alltag mit den Kindern verstehen wir uns als begleitende Erwachsene, die anregen, miterforschen und vor allem an der Persönlichkeit des Kindes und allen Dingen die es beschäftigt interessiert sind. Daher ist uns der Umgang mit unseren Tieren und das freie Spiel genauso wichtig wie unsere täglichen Ausflüge und in unseren Bastelarbeiten der Kreativität freien Lauf zu lassen. Bei der täglichen Arbeit mit den Kindern achten wir auf folgende Schwerpunkte:

 

 

- intensive liebevolle Betreuung

- Sicherheit und Orientierung durch einen strukturierten Tagesablauf

- Rituale, Regeln und Aufgaben

- positives Verstärken durch Loben und Motivieren

- respektvoller Umgang mit Mensch und Tier

- altersgerechte Entwicklung

- Vorbildfunktion für die Kinder

- Sprachliche Fähigkeiten entwickeln durch Singen, Lesen und Spielen

- gegenseitiges Zuhören und einander Helfen

- jede gestellte Frage altersgerecht und ehrlich beantworten

- unsere Tiere sind wichtig und wir kümmern uns jeden Tag um sie

- wir spielen gemeinsam und schließen niemanden aus!

- jeder tut das was er kann und wer etwas nicht kann, dem helfen wir

 

Für jedes Kind wird ein Portfolio vorhanden sein, in der die Entwicklung festgehalten wird, Bastelarbeiten zu finden sind und auch Fotos des Kindes.

Dieses Portfolio ist gleichzeitig auch das Abschiedsgeschenk an unsere Kinder, wenn Ihre Zeit bei uns in der „Sternschnuppe“ zu Ende ist. 

Um die Entwicklung der Kinder zu betreuen arbeiten wir ebenfalls mit den „Grenzsteinen der Entwicklung“: Mit diesen "Grenzsteinen" werden sechs Entwicklungsbereiche der Kinder im Alltagsgeschehen zu bestimmten Stichtagen beobachtet und dokumentiert: 

1. Spracherwerb  z.B. „Mama“- und „Papa“-sagen (15 Monate), 3-5 Wort-Sätze (36 Monate), Ereignisse/ Geschichten werden in richtiger zeitlicher und logischer Reihenfolge wiedergegeben (48 Monate) 

2. Körpermotorik(die Gesamtheit von gleichförmigen, regelmäßigen Bewegungsabläufen des Körpers), z.B. das Drehen von Bauchlage in Rückenlage (12 Monate), freies Gehen (18 Monate), Dreirad oder ähnliches werden zielgerichtet und sicher bewegt (48 Monate)

3. Hand-/Fingermotorik z.B. Übernahme von kleinen Gegenständen von einer Hand in die andere (6 Monate), bewusste Verwendung des Zeigefingers (18 Monate), mit einer Kinderschere gut an einer geraden Linie entlang schneiden (60 Monate)

4. kognitive Entwicklung (Entwicklung von Handlungsstrategien, Aufmerksamkeit und Konzentration, Spielverhalten, Fähigkeiten zuordnen oder einzuordnen), z. B. Verfolgen eines langsam hin und her bewegten Gegenstandes mit den Augen (3 Monate), Nachahmen von Gewohnheiten Erwachsener (18 Monate), W-Fragen (warum, wieso, wo, wann, woher-48 Monate)

5. soziale Kompetenz (Fähigkeiten, mit anderen Kindern und Erwachsenen soziale Beziehungen aufnehmen und gestalten zu können), z.B. Unterscheiden von bekannten und fremden Personen (9 Monate), Verstehen der Bedeutung von „Nein" (18 Monate), Kind ist bereit, mit anderen zu teilen (48 Monate)

6. emotionale Kompetenz (Fähigkeiten, sein eigenes gefühlsmäßiges Erleben wahrnehmen zu können und damit auch eine eigene emotionale Kompetenz zu entwickeln), z.B. Lachen, Blickkontakt, Laute machen und Bewegungen bei einer Ansprache durch bekannte Personen (6 Monate), Beruhigung bei täglichen Ärgernissen innerhalb von 3 Minuten (24 Monate), Kind weiß, dass es Mädchen oder Junge ist (48 Monate) 

 

Hierfür gibt es spezielle Erfassungsbogen, die auch im Portfolio vorhanden sind. Dieser Bogen wird für jedes Kind individuell geführt. Er wird zum Zeitpunkt eines bestimmten Kindesalters ausgefüllt (3, 6, 9, 12, 15, 18 und 24 Monate), ab dem 3. Lebensjahr jährlich (36, 48, 60 und 72 Monate). Um sichere Ergebnisse zu gewährleisten, muss ein enger zeitlicher Spielraum von höchstens zwei Wochen zum jeweiligen Stichtag (zumeist Geburtstag des Kindes) eingehalten werden.

Zusätzlich orientiert sich unsere Arbeit am „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung“. Hier finden sich Ideen zur und Anregungen zu den Bildungs- und Entwicklungsfeldern, die wir im täglichen Ablauf umsetzen.

Wie aus der Homepage und dem Erstkontakt schon ersichtlich ist, spielen neben der Randzeitenbetreuung auch unsere Tiere eine große Rolle in der Kindertagespflege. Hierzu gehören vorrangig unsere Hunde Baileys und Leo. Bei unserem Kooperationspartner dem Kindergarten „Löwenzahn“ sind des weiteren Hasen, Hühner und Meerschweinchen und auch diese besuchen wir regelmäßig und helfen bei der Pflege. Sich um die Tiere zu kümmern und ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen gehört zu unserem Tagesablauf. Dies bedeutet die Meerschweinchen und Hühner zu füttern, die Eier zu holen, die Käfige und Gehege zu reinigen und natürlich das tägliche und bei jedem Wetter Gassigehen mit den Hunden. Für den Umgang mit unseren Tieren haben wir ein spezielles Merk- und „Regelblatt“ entworfen, welches jedem Tageskind und seinen Eltern mitgegeben wird. Auch besprechen wir den Umgang mit den Tieren am ersten Tag der Eingewöhnung.  

 

4.      Die Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Eine große Rolle spielt die Elternarbeit. Wir als Tagespflegepersonen, denen die Eltern Ihr Kind anvertrauen, möchten bei der Erziehung und Förderung zur Seite stehen.  Der erste Kontakt mit den Eltern erfolgt in der Regel am Telefon.

Bei diesem ersten Gespräch werden wir folgende wichtige Dinge zuerst abklären: 

- welches Geschlecht hat das Kind, das betreut werden soll und wie alt ist es?

- soll das Kind nur sporadisch oder regelmäßig betreut werden?

-  an welchen Wochentagen und zu welcher Tageszeit soll die Betreuung stattfinden?

-  für welchen Zeitraum ist die Betreuung voraussichtlich geplant?

-  sind die Eltern schon mit dem Jugendamt in Kontakt getreten und auf der KiTa Liste            

    vorgemerkt?

-  kennen die Eltern das Konzept, sind sie mit den Tieren einverstanden? 

Eine Preisauskunft findet am Telefon nicht statt. 

Nach diesem Erstkontakt wird ein gemeinsamer Termin vereinbart für ein erstes Kennenlernen und um das weitere Vorgehen zu besprechen. Kommt ein Betreuungsvertrag zustande und das Kind wird bei uns in der Kindertagespflege betreut ist es uns wichtig, einen regelmäßigen Gedankenaustausch mit den Eltern zu haben. Wir bitten die Eltern daher beim Bringen und Abholen ihres Kindes regelmäßig ein paar Minuten für „Tür und Angelgespräche“ mitzubringen und bieten regelmäßig und/oder nach Bedarf Elterngespräche an. Für eine gute Zusammenarbeit ist eine solide vertrauensvolle Beziehung zwischen den Eltern und der Kindertagespflege elementar. Dazu gehören in der Folge auch Gespräche in einer möglichst entspannten Situation. Kurze Gespräche bei der Übergabe der Kinder sind möglich, ausführliche Gesprächen finden je nach Bedarf oder auch Wunsch außerhalb der Betreuungszeit statt. Auch gemeinsame Aktivitäten, bei denen sich die Eltern der Tageskinder kennenlernen können, z.B. Adventskaffee, Osterbasteln, Sommerfest oder ähnliches sind feste Programmpunkte im Jahr.

Bereits im Vorgespräch werden wir die Eltern fragen, welche Regeln, Normen und Werte in ihrer Familie wichtig sind, um dieses im Idealfall umsetzen zu können. Uns liegt es am Herzen, dass ein offener Meinungsaustausch, Toleranz, Kompromissbereitschaft und Pünktlichkeit stattfindet. Für gegenseitiges Verständnis und eine vertrauensvolle Beziehung ist unsere Schweigepflicht in der Tagespflege eine wichtige Voraussetzung. Natürlich wird es hin und wieder auch Unstimmigkeiten geben oder Dinge, mit denen die Eltern nicht zufrieden sind. Sie haben dann jederzeit die Möglichkeit über die Homepage einen Beschwerdezettel auszufüllen und diesen wenn sie mögen anonym in den Briefkasten zu werfen. Selbstverständlich stehen wir auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Dies wird jedoch nicht während der Betreuungszeit stattfinden, sondern außerhalb! Auf Wunsch kann den Eltern auch Erstkontakte zu Elternberatungen oder bei Ämtern hergestellt werden oder wir helfen dabei, an welche Stellen sie sich wenden müssen. Wir arbeiten auch mit anderen Kindertagespflegestellen zusammen und in unregelmäßigen Abständen treffen wir uns mit den Kindern und den Tagespflegepersonen bei Ihnen oder bei uns zum gemeinsamen Spiel oder anderen Aktivitäten.

Manchmal ist es wichtig, externe Hilfe oder Beratung in Anspruch zu nehmen. Dies kann sowohl für uns als Tagespflegepersonen als auch für die Eltern oder Kinder sein. Daher kooperieren wir auch eng mit folgenden Partnern: - Fachbereich für Bildung und Soziales Baden-Baden, Rastatt und Bühl (je nach Wohnort     der Tagespflegekinder) - Beratungsstellen wie Lebenshilfe, Frühförderstelle, pro Familia, den Elternmentoren.  Diese Kooperationspartner sind Experten auf ihrem jeweils eigenen Gebiet und unterstützen die Familien und uns bei etwaigen Fragen, Unklarheiten oder wenn anderweitig Hilfe gebraucht wird. 

 

5.      Eingewöhnung / Verabschiedung

 

Eingewöhnung 

 

Die Eingewöhnung in die Kindertagespflege ist für Kinder, deren Eltern und die Kindertagespflegeperson kein einfaches Unterfangen. Meist kennt das Kind bis zu diesem Zeitpunkt nur den elterlichen Haushalt und verbringen von nun an einen Teil des Tages in einer anderen Umgebung. Jedes Kind erhält bei uns vom ersten Tag an und für die gesamte Betreuungszeit seine eigene, farbige Box, in der persönliche Dinge und Wechselkleidung verstaut werden können. Darüber hinaus bekommt es von ein Schmusetuch mit seinem Namen und in seiner Farbe, welches die Zeit des Kindes bei uns begleitet. Nach dem Abschied aus der Tagespflege darf dieses natürlich gerne mitgenommen werden. Die Eingewöhnung dauert je nach Kind zwischen 1 – 2 Wochen. In der Regel jedoch 20 Stunden. Diese 20 Stunden Eingewöhnung werden vom Jugendamt finanziell abgedeckt. Unsere Eingewöhnung basiert auf dem Berliner Model. Das bedeutet: In den ersten Tagen bleibt die Bezugsperson ein bis zwei Stunden gemeinsam mit ihrem Kind in der Kindertagespflege. Sie hält sich zunehmend im Hintergrund, steht aber zu Verfügung. Am ersten Tag der Trennung, der je nach Kind schon am 3. Tag stattfinden kann, sollte diese nicht mehr als eine halbe Stunde betragen. Hier bitten wir die Eltern in der Nähe zu bleiben damit sie bei Bedarf rasch wieder zurück sind. Wenn es das Kind gut verkraftet, kann die Abwesenheit täglich ausgedehnt werden. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind den Tagespflegepersonen gegenüber Vertrauen gefasst hat 

 

Verabschiedung 

 

Um dem Kind und auch den Eltern den Abschied am Einfachsten zu gestalten bitten wir darum, diesen, auch wenn es schwerfällt, kurz zu halten. 

 

5.      Hygiene und Sicherheit

 

 

Richtig eingesetzte Hygienemaßnahmen sind wichtig und schützen. Gerade weil bei den „Sternschnuppen“ viel Kontakt mit Tieren besteht und wir uns oft in der freien Natur aufhalten sind  gewisse Standards sehr wichtig.

Hierzu gehört regelmäßiges Händewaschen genauso wie wetterfeste Kleidung, Das ist eine Grundvoraussetzung, auf die wir großen Wert legen. Bei der Hygiene wird weiterhin darauf geachtet, dass bei jedem Toilettengang und nach dem Spielen mit den Tieren sowie vor und nach dem Essen die Hände gründlich gewaschen werden. Die Sauberkeit ist uns aus gesundheitlichen Aspekten sehr wichtig. Jedes Kind hat sein eigenes Handtuch, seinen eigenen Waschlappen und auch sein eigenes Lätzchen. Diese werden nach den Hygienestandards regelmäßig gewaschen. Die Tagespflege wird täglich gesaugt und gewischt, bei Bedarf auch während der Betreuungszeit.  Beim Niesen und Husten sollte die Hand, besser noch der Ärmel vor dem Mund gehalten werden, damit wird die Ansteckungsgefahr vermindert.  Kranke Kinder können leider nicht betreut werden und können auch nur nach Rücksprache mit dem Arzt sowie schriftlicher Bestätigung der Genesung wieder in die Kindertagespflege kommen.  Nach ansteckenden Erkrankungen (z.B. Fieber oder einer Magen-Darm-Infektion, Röteln, Masern) müssen die Kinder mindestens 24 Stunden ohne Symptome sein, bevor sie wieder betreut werden können. Eine Erstattung von Kosten wegen Krankheit nicht wahrgenommener Betreuungszeit ist leider nicht möglich. Für die Sicherheit der Kinder haben wir verschiedene Vorkehrungen getroffen: Die Steckdosen sind gesichert, Rauchmelder sind vorhanden, gefährliche Kanten sind gesichert, die Herdabsicherung ist gegeben und Reinigungsmittel sind in einem verschlossenen Schrank aufbewahrt. Für medizinische Erste-Hilfe ist entsprechendes Material vorhanden und immer griffbereit. Medikamente werden nur auf ärztliche Anweisung verabreicht. Diese muss uns seitens der Eltern in Kopie ausgehändigt werden.   

 

6.      Weiterbildung

 

Um unser Wissen zu erweitern und neue Ideen und Konzepte umzusetzen besuchen wir mehrmals im Jahr verschiedene Seminare und Weiterbildungen. Auch die Kommunikation mit anderen Kindertagespflegepersonen ist wichtig um Erfahrungen auszutauschen. Deshalb treffen wir uns regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und unterhalten ein reges Netzwerk. Auch werden die Hunde regelmäßig trainiert und lernen immer wieder Neues dazu. Zur Weiterbildung gehören daher auch Tierschutzbestimmungen.

Des Weiteren absolvieren wir einen Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder, welcher aller 2 Jahre wiederholt wird.